„Kann der Mensch Maschinen beibringen, moralisch zu handeln? Ist die Voraussetzung für moralisches Handeln die Fähigkeit zu Empathie?  Und: Was bedeutet eigentlich ‚Mensch-Sein‘?“ Rund um Fragen wie diese dreht sich alles am Mittwoch, dem 07. Dezember 2016, bei der Veranstaltung „Mensch-Maschine“ in der HdM.

Organisiert wird der Thementag von der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Institut für Medienethik der HdM, dem europaweit einzigem Institut für Digitale Ethik (IDE), das sich als zentrale Anlaufstelle für medienethische Expertise im digitalen Umfeld versteht.

Ethik, Moral und Digitalität – Themen, die in unserem Zeitalter der maschinell getroffenen Entscheidungen, der künstlichen Intelligenz und der Roboter immer stärker an Bedeutung gewinnen. Passen sich also nicht nur die Maschinen uns, sondern wir auch den Maschinen an?

Im Rahmen der Pre-Conference, die um 14 Uhr beginnt, beschäftigt sich Prof. Dr. Oliver Bendel vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz mit „Moralischen und unmoralischen Maschinen“. Außerdem werden die erstellten Zukunftsszenarien des Think Tank der HdM über „Leben und Arbeiten 2030“ vorgestellt.

Um 16 Uhr geht es weiter mit der Tagung „Mensch-Sein 4.0 – Ist die Maschine der bessere Mensch?“. Experten aus Literaturgeschichte, Technologie, Zukunftsforschung und Philosophie bieten interessante Einblicke in ihre Arbeit – so zum Beispiel Dr.-Ing. Ulrich Reiser vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) oder die Futuristin Lene Rachel Andersen aus Kopenhagen. Desweiteren stehen eine Podiumsdiskussion sowie weitere Möglichkeiten zum Austausch auf dem Programm.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 7. Dezember 2016 in Raum 011/012. Die Preconference beginnt um 14 Uhr, die anschließende Tagung um 16 Uhr. Hierbei wird um Anmeldung gebeten: www.digitale-ethik.de/veranstaltungen/mensch-sein-4-0/.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Das komplette Programm findet ihr hier.