Wie bereits berichtet, unterstützen die Studenten der Masterstudiengänge Audiovisuelle Medien, Medienmanagement und Unternehmenskommunikation den Verein nesola – nicht allein e.V. aktuell finanziell mit dem Restbudget des letztjährigen Mediencamps.

Mit einem monatlichen Spendenbetrag wird der Verein über ein Jahr lang unterstützt. Dabei fließt das Geld nicht nur in ein einzelnes Projekt, sondern dient als Notfall-Fond, aus dem anteilig mehrere verschiedene Projekte verwirklicht werden sollen.

Eines der Projekte, das wir unterstützen befasst sich mit der gesundheitlichen Versorgung der Kinder und Dorfbewohner in Ghana. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von nesola – nicht allein e.V. ist nicht nur die finanzielle Unterstützung sondern auch die Hilfe zur Selbsthilfe. So kann die Unterstützung nachhaltig Wirkung zeigen und dem Dorf zu Gute kommen. Die Schulung wird in Kooperation mit Ghana Health Service Pakro durchgeführt.

Durch die Spende der Masterstudierenden konnten zwei Bewohner des Dorfes Atsusikpa Kofe in Ghana im Bereich Erste Hilfe geschult werden. Zur Umsetzung der Schulung kam die Krankenschwester, Madam Rose, ins Dorf und auch die Materialien wie Pflaster und Mullbinden wurden für das Training mitgebracht. Die Schulung bestand aus einem theoretischen sowie einem praktischen Part. Verschriftlichungen und Visualisierungen auf Flip-Charts dienen später zur Orientierung und Information im Notfall. So können auch Menschen, die nicht am Kurs teilgenommen haben, grundlegende Informationen nachvollziehen und im Notfall unterstützen. Der Fokus der Schulung liegt auf der praktischen Vermittlung des Wissens, damit nicht nur die theoretischen Grundlagen gegeben sind.

Die Kursteilnehmer Dashimeh und Nicolas wurden von der Dorfgemeinschaft zur Teilnahme an der Schulung ausgewählt, konnten hilfreiche Informationen mitnehmen und erhielten ein Zertifikat. Sie hoffen, dass die neuen Erkenntnisse sich positiv auf die gesundheitliche Versorgung im Dorf auswirken und freuen sich in Zukunft anderen schneller helfen und ihr Wissen weitergeben zu können. Die gesamte Dorfgemeinschaft ist von der Initiative begeistert und hofft, in Zukunft an weiteren Kurse teilnehmen zu können.