Die Exkursionswoche führte die EMM Studierenden und ihre Professorin Dr. Eva Stadler am 03. und 04. Mai im Rahmen des Seminars „Drehplanung und AV Medien Kalkulation“ nach München

Besuch bei den Rosenheim – Cops

Ausgangspunkt der Exkursion bildete die Hochschule für Film und Fernsehen, die ihre Seminarräume für die HdM-Gruppe zur Verfügung stellte. Dort vermittelte Frau Prof. Dr. Eva Stadler den Studierenden Grundlagen der Produktionsarbeit und Drehplanung. Hauptpunkt des ersten Tages war jedoch der Besuch bei Bavaria Film in Grünwald, wo die Studierenden von dem Produktionsleiter Dennis Voss und dem 1. Aufnahmeleiter Carsten Riemert empfangen wurden. Die Gruppe besuchte das Set der bekannten Serie „Die Rosenheim-Cops“. Nach einer kurzen Einführung sowie Vorstellung der Serie bekamen die Studierenden einen Blick hinter die Kulissen und konnten live bei den Dreharbeiten zuschauen.

Für die Exkursionsteilnehmerin Samira Wolff bildete der Besuch bei den Bavaria Filmstudios einen großen Mehrwert zum theoretischen Rahmen des Seminars. „Ich fand die Besichtigung richtig spannend. Ich hatte somit die Chance professionellen Leuten aus der Praxis über die Schulter zu blicken und einen Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen.“, so die Exkursionsteilnehmerin.

Einblicke in die Arbeit von Schauspielern und Postproduktion

Den zweiten Tag der Exkursion eröffnete neben Frau Prof. Dr. Eva Stadler der Schauspieler Frank Sollmann. Dieser ist unter anderem durch zahlreiche Nebenrollen, wie zum Beispiel in der ARD Serie „Tatort“, bekannt. Frank Sollmann berichtete den Exkursionsteilnehmern über das unterschiedliche Gagenniveau von Schauspielern. Die anschließenden Fragen der Studierenden reichten jedoch weit über den Gagenbereich hinaus, denn das Interesse an der Arbeit sowie der Ausbildung des Schauspielers war besonders groß.

Anschließender Punkt an der Tagesordnung stellte der Besuch von ARRI (Arnold & Richter Cine Technik) dar. ARRI ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in München, das neben dem Vertrieb, Verleih sowie Produktion von digitalen und mechanischen Geräten zur Filmherstellung auch in Bereichen wie VFX (Visual Effects) oder Soundmixing tätig ist. Besichtigt wurden dort das VFX Studio sowie die Tonstudios des Unternehmens. Wie die VFX und Soundarbeit von ARRI aussieht, verdeutlichten dabei die eindrucksvollen Showreels, die die zahlreichen Projekte des Unternehmens zeigen. Vor allem die VFX Arbeit erstaunte so manchen Studierenden. „Man ist doch überrascht, wie viel in den Filmen animiert ist. Das hätte ich nicht erwartet, das sieht alles sehr echt aus!“, gab Teilnehmer Chris Wallenreiter zu.

Den Abschluss  der Exkursion bildete Fabian Ascher, ein ehemaliger HdM Studierender, der inzwischen bei dem Unternehmen Toccata als Post Production Supervisor tätig ist. In den Seminarräumen der Hochschule für Film und Fernsehen referierte er über seine Arbeit und den damit verbundenen Aufgaben. Zum letzten Mal hatten die Studierenden die Chance ihre Fragen an einen Referenten direkt aus der Praxis zu stellen, bevor an diesem Tag die Exkursion endete.