Im Rahmen des Karl-Steinbuch-Forschungsprogrammes der MFG Stiftung Baden-Württemberg findet in diesem Jahr die inzwischen fünfte Ausschreibung statt. Das Besondere in 2016: Einmalig werden auch Projekte im Bereich Virtual Reality (VR) zur Einreichung aufgerufen.

Seit 2011 verfolgt das gemeinnützige Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) das Ziel, besonders innovative Forschungsarbeiten auf den Weg zu bringen, die sich Fragen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft annehmen. Die Projekte sollen sich auch in diesem Jahr wieder mit der Bedeutung der Informationstechnologie in Kreativbranchen auseinandersetzen und innovative Ergebnisse im Zusammenhang mit der zunehmenden Konvergenz von Branchen und Disziplinen liefern.

Forschungsfreudige Bewerber können sich auf eine umfassende Unterstützung freuen – für den Zeitraum von 2011 bis 2017 hat das Land Baden-Württemberg insgesamt 900.000 Euro für die Forschungsprojekte im Rahmen des KSF zur Verfügung gestellt.

Die einmalig ausgeschriebenen Forschungsprojekte im Bereich Virtual Reality sind aufgrund des breiten Anwendungsfeldes von VR branchenoffen. Sie können sich unter anderem mit den folgenden Themen befassen:

  • Wissensmanagement in virtuellen Laboren, virtuelles Training
  • Simulation in VR-Umgebungen
  • Therapeutischer Einsatz von VR (virtuelle Rehabilitation)
  • Forschungstransfer in VR-Anwenderbranchen
  • Interaktionskonzepte für VR-Umgebungen

Interessenten können sich bis zum 02. Juni 2016 bewerben. Der Projektantrag besteht aus dem Antragsformular und einer schriftlichen Projektskizze. Für Forschungsprojekte im Bereich VR steht eine maximale Beauftragungssumme von 40.000 Euro innerhalb einer Projektlaufzeit von bis zu einem Jahr zur Verfügung. Alle Informationen zu den genauen Bewerbungsmodalitäten finden sich hier.

 

Bildquelle: Singularity Hub