Damit euch der Semesterstart etwas leichter fällt, haben wir heute 6 praktische Tipps für eine günstige und gesunde Ernährung im Studium für euch!

Für viele von euch bringt das Studium mit Sicherheit auch den ersten eigenen Haushalt oder das erste WG-Leben mit sich. Nun seid ihr auf euch allein gestellt! Eine gesunde Ernährung ganz ohne Mama in der Küche und gefülltem Kühlschrank kann da schnell zur Herausforderung werden. Ihr startet mit den besten Intentionen in die Woche und alles was am Ende übrig bleibt, ist dann doch die Tiefkühlpizza oder der schnelle Döner um die Ecke.

Doch das muss nicht sein! Auch wenn ihr nur für eine Person kocht und mit begrenztem Budget umgehen müsst, ist eine gesunde und leckere Ernährung absolut machbar! Damit diese nicht auf der Strecke bleibt, hier unsere 6 praktische Tipps:

1. Plant vor!

Das Vorbereiten und Planen eurer Mahlzeiten für die kommende Woche wird es euch in jedem Fall erleichtern, organisiert zu bleiben und sicherzustellen, dass ihr keine unnötigen Reste generiert oder Lebensmittel wegwerfen müsst. Kocht euch einige Gerichte vor und überlegt, wie ihr bestimmte Zutaten miteinander kombinieren möchtet.

2. Habt Spaß dabei!

Wenn ihr das Kochen und Zubereiten von leckerem Essen richtig genießt und mit Spaß bei der Sache seid, ist es wahrscheinlicher, dass ihr auch daran festhaltet. Kocht zusammen mit Freunden oder euren Mitbewohnern und macht eure Zeit in der Küche zu einem entspannenden und spaßigen Erlebnis!

3. Befreundet euch mit eurem Tiefkühlfach

Nein, nicht indem ihr es mit Pizza und Fertigfutter füllt. Friert übrige Zutaten, Reste oder vorbereitete Mahlzeiten ein, um zu verhindern, dass ihr sie entsorgen müsst oder unter Zeitnot doch zu ungesunden Alternativen greift. Das wird euch auf Dauer einiges an Geld und schlechtem Gewissen einsparen!

4. Gefrorenes Obst und Gemüse sind durchaus gesund!

Tiefkühlprodukte genießen leider nicht den besten Ruf – dabei können sie sogar unbelasteter sein als frische Lebensmittel! Fertigprodukte aus dem Tiefkühlfach sind häufig mit fettigen Soßen oder unnötigen Geschmacksverstärkern verfeinert. Greift deshalb eher nach dem unverarbeiteten Gemüse-Mix oder ungesüßtem Obst. Damit könnt ihr nicht nur Bares sparen sondern ihr habt auch immer frische Zutaten für euren Lieblings-Smoothie oder das schnelle Stir-Fry am Abend bereit.

5. Werdet zum Smarten-Shopper!

Wie bereits erwähnt kann euch das Vorausplanen von Mahlzeiten dabei helfen, dass ihr nicht jeden Tag dasselbe auf dem Teller habt und keine unnötigen Reste entstehen. Wenn ihr bereits während eures Einkaufs einen Plan habt, ist es unwahrscheinlicher, dass ihr wahllos alles und unnötiges in euren Einkaufswagen packt. Kauft ihr nur für euch selbst, wählt kleinere Portionen damit ihr nichts verschwenden müsst. Wenn ihr bestimmte Gerichte bereits für mehrere Tage im Voraus zubereiten könnt, erledigt einen großen Einkauf und ergänzt diesen bei weiterem Bedarf mit frischem Obst und Gemüse.

6. Werdet Schwabe!

Genau! Schließlich seid ihr nun im schönen Schwabenländle angekommen. Schwaben gelten nicht ganz zu Unrecht als sehr sparsam. Tatsächlich sind die meisten schwäbischen Traditionsgerichte nicht nur unschlagbar lecker, sondern auch äußerst preiswert. Denkt zum Beispiel mal an den klassischen Linseneintopf mit Speck oder Würstchen! Der ist nicht nur einfach und günstig zuzubereiten sondern nebenbei auch noch super gesund!

 

Bildquelle: Timo Klostermeier  / pixelio.de