Audiovisuelle Medien

Audiovisuelle Medien M. Eng.

Hochauflösendes 3D-Kino, verblüffende visuelle Spezialeffekte, beeindruckende Surround-Tonmischungen, unterhaltsames interaktives Fernsehen oder intelligente Multiplayer-Spiele: Technologische Innovationen sind die treibende Kraft hinter frischen Medienideen.

Blendende Aussichten also für Medieningenieure, die hohe technische Expertise mit einem fundierten Verständnis für Konzeption und Gestaltung verbinden können. Gesucht sind teamfähige Spezialisten mit Neugier auch auf angrenzende Bereiche, denn moderne Medien müssen zunehmend crossmedial und vielfältig auswertbar produziert werden. Der Masterstudiengang Audiovisuelle Medien bildet genau diese Ingenieure aus.

Absolventen von medientechnischen und -gestalterischen Bachelorstudiengängen erweitern im Masterstudiengang Audiovisuelle Medien zunächst ihr Know-how in Mathematik und Informatik und spezialisieren sich dann in einem der vier Schwerpunkte Ton, Computergrafik/-animation, Interaktive Systeme/Games oder Film/Fernsehen

Zur Bewerbung

Inhalte und Studium

Alle Studierende belegen im ersten Semester ein gemeinsames Pflichtangebot (je 5 ETCS in Mathematik, Informatik). Gleichzeitig spezialisieren sie sich bereits im individuell gewählten Schwerpunkt.

Das zweite Semester besteht aus einem praxisnahen Masterprojekt mit ingenieurwissenschaftlichem Anspruch sowie weiteren, individuell gewählten Lehrveranstaltungen. Große Wahlfreiheit ist hier das Markenzeichen des Studiengangs: Es kann aus einem umfangreichen Angebot von über zwei Dutzend Lehrveranstaltungen gewählt werden, von Filmgestaltung bis Game Art, von Nachrichtentechnik bis Interface Design, von Storytelling bis Audiotechnik.

Das dritte Semester ist der Masterarbeit gewidmet. Durch die individuellen Wahlmöglichkeiten besteht das Studium typischerweise aus ca. 60% technischen und 40% konzeptionellen und gestalterischen Anteilen. Absolventen erhalten den akademischen Titel Master of Engineering (M.Eng.).

Hier finden Sie Informationen zu den Studiengangsinhalten. Das Studium besteht aus einem Pflichtbereich und einem Wahlpflichtbereich:

Pflichtbereich

Der Pflichtbereich umfasst 40 ECTS. Diese setzen sich aus 2 Modulen mit je 5 ECTS (Informatik, Mathematik), einem Tutorium mit 2 ECTS und der Masterarbeit mit 28 ECTS zusammen.

Wahlpflichtbereich

Im Wahlpflichtbereich sind weitere 50 ECTS zu erbringen. Im Masterstudiengang Audiovisuelle Medien muss darin einer der folgenden Studienschwerpunkte mit 25 ECTS belegt werden:

Die restlichen 25 ECTS-Punkte können komplett frei aus dem Wahlpflichtbereich gewählt werden. Dabei können sogar bis zu 15 ECTS-Punkte aus Angeboten anderer Masterstudiengänge angerechnet werden.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den einzelnen Studienschwerpunkten sowie den dazugehörigen Modulen mit den jeweiligen Lehrveranstaltungen, unterteilt in Pflichtbereich, Wahlpflichtbereich und das Qualifikationsprogramm Moderation.

Pflichtfächer in diesem Schwerpunkt

  • Modellierung und Simulation 1
  • Modellierung und Simulation 2
  • Computer Vision
  • Moderne Techniken der Bildberechnung
  • Masterprojekt Computergrafik / Computeranimation

Pflichtfächer in diesem Schwerpunkt

  • Interaktive Medien
  • Mensch-Maschine-Systeme
  • Game Development
  • Masterprojekt Interaktive Systeme / Games

Pflichtfächer in diesem Schwerpunkt

  • Tontechnik
  • Aktuelle Fragen der Audiotechnik
  • Komposition und Film
  • Analyse von Musikaufnahmen
  • Masterprojekt Ton

Pflichtfächer in diesem Schwerpunkt

  • Medienproduktion
  • Filmtechnik
  • Seminar Filmtechnik
  • Fernsehtechnik
  • Seminar Fernsehtechnik
  • Masterprojekt Film/Fernsehen

Pflichtfächer für alle Schwerpunkte

  • Mathematik
  • Informatik

Weitere Fächer

  • Nachrichtentechnik
  • Workshop Ton
  • Workshop TV Technik
  • Workshop TV Design
  • Seminar Computergrafik
  • Filmgestaltung
  • Dramaturgie / Szenographie
  • Regie / Inszenierung
  • Storytelling
  • Fotografie
  • Fotografie Produktion
  • Medienkunst
  • Interface Design
  • Game Art
  • Workshop Gestaltungstechnik
  • Teamworkshop Radio
  • Entwicklung und Gestaltung von Dokumentarberichten
  • Konzeption interaktiver Medien/Games
  • Multimediales Lernen / Serious Games
  • Usability und User Experience Research
  • Technical Game Design
  • Moderation
  • Interview
  • Diverse Projekte
  • aktuelle Themen
  • Auslandssemester

Weitere Informationen:

Unsere Studien- & Prüfungsordnung findest du unter folgendem Link: Studien- & Prüfungsordnung

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Audiovisuelle Medien haben durch das Masterstudium die Voraussetzungen und Qualifikationen für mittlere und gehobene Führungspositionen in klassischen Medienunternehmenund Agenturen erlangt. Sie sind in der Lage, visuelles, auditives sowie textuelles Material multimedial zu verknüpfen und professionelle, ästhetische Medienangebote zu produzieren.
Klassische Einsatzfelder für die Absolventen des HdM Medienmasters Audiovisuelle Medien sind:

  • Private TV- und Radio-Unternehmen sowie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten
  • Filmproduktionsunternehmen sowie Produktionsstudios für audiovisuelle Medien oder unternehmensinterne Medienproduktionsstudios
  • Multimedia- und Werbeagenturen sowie Mediendienstleister
  • Unternehmen des Spielesektors und der Musikindustrie
  • Audiovisuelle und multimediale Aus- und Fortbildungsanbieter
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Verlage und Medienhäuser
  • Unternehmen der Digitalen Wirtschaft
  • Soft- und Hardwareproduzenten im Bereich der elektronischen Medien
  • Forschungseinrichtungen im Medienbereich
  • Marketing- und Medienabteilungen in Unternehmen
  • Unternehmenskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit/PR in Unternehmen

Der Studiengang deckt in seinen vier Studienschwerpunkten Computergrafik/ Computeranimation, Interaktive Systeme/ Games, Ton und Time-based Media/ Film unterschiedliche Bereiche der Medienbranche mit einer großen Bandbreite ab. Absolvierende des Studiengangs Audiovisuelle Medien arbeiten daher beispielsweise als:

  • Medieningenieure
  • Computeranimateure, Technical Director, VFX Supervisor
  • Interaktionsgestalter
  • Spieleentwickler (Game Design)
  • Softwareentwickler (Web Developer, Game Developer)
  • Toningenieure
  • Produktionsleiter
  • technische Redakteure
  • technische Vertriebsmitarbeiter
  • Eventmanager

Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbung

Für alle Masterstudiengänge gilt: Wer ein Masterstudium anstrebt, braucht einen international anerkannten Hochschulabschluss, zum Beispiel einen Bachelor- oder Diplomabschluss einer Universität oder Fachhochschule, das Erste Staatsexamen, einen Magister oder einen baden-württembergischen Berufsakademieabschluss (Duale Hochschule).

Der grundständige Studiengang muss auf ein Kompetenzprofil ausgelegt sein, das fachlich auf den jeweiligen Masterstudiengang vorbereitet hat. Die Bachelorstudiengänge an der Hochschule der Medien (HdM) sind als Referenz für die jeweiligen Masterstudiengänge angegeben. Zulassungsberechtigt sind auch Bewerber aus gleichwertigen Studiengängen anderer nationaler oder internationaler Hochschulen.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium im medienbezogenen ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Referenzstudiengang der HdM ist der Bachelorstudiengang Audiovisuelle Medien (B.Eng.). Weitere Bachelorstudiengänge der HdM, die zum Zielprofil des Masterstudiengangs Audiovisuelle Medien passen, sind Medieninformatik und Mobile Medien.

Idealerweise bringt ihr also ein medientechnisch und -gestalterisches Kompetenzprofil mit, das Studieninhalte aus den beiden folgenden Lehrgebieten nachweist, wobei jeweils nicht weniger als 15 ECTS erbracht sein müssen:

  • Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Mathematik, Informatik, Physik, Nachrichtentechnik, Elektronik, etc.) sowie
  • Mediennahe Anwendungen (z.B. visuelle Gestaltung, Bild-/Ton-/Textkonzeption, Sounddesign, Dramaturgie, User Experience, Studiotechniken, etc.)

180/210 ECTS?

6- oder 7-semestriger Bachelor-Studiengang?

Angleichungsleistungen Bachelor-/Masterstudium

Grundsätzlich ist die Aufnahme von Bewerbern in 3-semestrigen Masterstudiengängen auch dann möglich, wenn ihr im Rahmen eures Bachelorstudiums weniger als 210 ECTS erworben habt. In diesem Fall ist vor der Aufnahme des Studiums ein individueller Abgleich der Kompetenzen und Qualifikationen notwendig. Hier wird abgeglichen, welche Qualifikationen  im und nach dem Bachelorstudium erworben wurden, die als  Eingangskompetenzen und -qualifikationen für das angestrebte Masterstudium erforderlich sind.

Der Studiendekan wird mit dem Studierenden ein Learning Agreement vereinbaren, das darauf abzielt die fehlenden ECTS nachzuholen. Der Kompetenzerwerb kann beispielsweise auch durch einschlägige berufliche Erfahrungen während oder nach dem Bachelorstudium nachgewiesen werden, wenn für diese keine ECTS anerkannt wurden.

Im Rahmen des Learning Agreements können beispielsweise Bachelorveranstaltungenein Auslandssemester oder auch Praktika (1 Monat Praxis = 5 ECTS) vereinbart werden. Die Leistungen , die im Learning Agreement festgelegt wurden, sind als sogenannte Angleichungsleistungen bis zur Anmeldung der Masterthesis zu erbringen.

Die Angleichungsleistungen werden bei der Festsetzung der Gesamtnote des Masterabschlusses nicht mit einbezogen. Angleichungsleistungen können innerhalb der Studienhöchstdauer, die bei den 3-semestrigen Masterstudiengängen sechs Semester beträgt, beliebig oft wiederholt werden. Umfassen die vereinbarten Angleichungsleistungen praktische Studienzeiten, so sind dies verpflichtende praktische Studienzeiten analog zu praktischen Studienzeiten in Bachelorstudiengängen (Pflichtpraktikum). Weitere Details zu den Angleichungsleistungen findet ihr in der Studien- und Prüfungsordnung.

Die Ausstellung eines Learning Agreements ist völlig unproblematisch.
Eine Kontaktaufnahme mit den hier genannten Ansprechpartnern ist nicht notwendig. 

Für die Bewerbungen zum Wintersemester 2018/19 testen wir ein vereinfachtes Verfahren mit zwei Optionen.

1. Ihr füllt die Formulare am Masterinfotag am 10.05.2019 mit den Studiendekanen zusammen aus und lasst diese unterschreiben. Somit kann das abgezeichnete Learning Agreement gleich mit der Bewerbung eingereicht werden.

2. Sollte dies nicht möglich sein, so ist eine Bewerbung und Zulassung auch ohne diesen vorherigen Abgleich möglich. Ihr werdet die passenden Formulare dann vor Studienbeginn bei der Erstsemester Infomesse am Fr-5. Oktober von 10 bis 12 Uhr mit den Studiendekanen  zusammen ausfüllen und unterschreiben lassen und umgehend im Studienbüro einreichen.

Bringt bitte bei beiden Optionen Ausdrucke der Formulare und ggfls. entsprechende Belege mit.
Tragt vorab eure persönlichen Daten jeweils in den Kopfbereich ein.

Durch den Nachweis von Bachelorveranstaltungen und Praktika, die nicht im Bachelorzeugnis angerechnet wurden, sowie einschlägige Praxiserfahrungen nach dem Bachelorstudium können bis zu 30 ECTS  angerechnet werden.

Wenn dies zutrifft, bringt bitte  entsprechende Belege mit und druckt dazu bitte das folgende Formular aus

Mit weniger als 210 ECTS braucht ihr auf jeden Fall ein Learning Agreement –  je nach Studiengang

Ebenfalls ausdrucken und den Kopf entsprechend vorher ausfüllen!

Die vier Schwerpunkte im Überblick

Zur Bewerbung

Ansprechpartner für Audiovisuelle Medien

Prof. Dr. Simon Wiest
Prof. Dr. Simon WiestAudiovisuelle Medien
Telefon: 0711 8923-2253
E-Mail: wiest@hdm-stuttgart.de
Irene Stief
Irene StiefAllgemeine Fragen
Telefon: 0711 8923-2075
E-Mail: stief@hdm-stuttgart.de