Sylt der USA – Willkommen in den Hamptons

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Die Hamptons – eine Region am Ostende der Insel Long Island im US-Bundesstaat New York. Der Name stammt von den dort angesiedelten Städten Southampton, East Hampton und Westhampton ab. Der ganzen Region haftet der Ruf des Urlaubsdomizils der Superreichen an. Fast alle besitzen oder mieten dort ein Ferien-/ oder Sommerhaus: Leonardo DiCaprio, Bill Clinton, Beyonce und Jay-Z, Jennifer Lopez, der Hilton Clan, Kim Kardashian, Tiger Woods, Steven Spielberg und viele mehr. Dementsprechend hoch sind dort nicht nur die Immobilienpreise, sondern auch die Hotelübernachtungen…dachten wir, bis wir ein schnuckeliges kleines Hotel unweit von Montauk direkt am Strand fanden und beschlossen: wir fahren in die Hamptons!

Wir, das waren drei sympathische Mädels aus meinem Wohnheim und ich. Zu viert in einem tollen großen Zimmer zahlen wir für eine Nacht pro Nase „nur“ knapp 90 Dollar (rund 65 Euro). Für ein Hotel direkt am Strand, mit Pool und Service ein guter Deal, wenn man bedenkt, dass man in einer der teuersten Wohngegenden der Welt nächtigt.

Unser Ziel: Montauk

Bis nach Montauk, dem nächstgelegenen Ort unseres Hotels und Surf-Mekka am nördlichen Ende der Hamptons, sind es von Manhattan nur rund 130 Kilometer. Mit dem Auto benötigt man aber bei meist sehr starkem Verkehr für die Strecke häufig länger als zwei Stunden. Darum fiel unsere Wahl auf den Zug, der uns günstiger und entspannter ans Ziel brachte.

Nach einem ersten Strandtag freuten wir uns über die Entdeckung einer Beach-Bar direkt gegenüber unseres Hotels. Faire Preise und entspannte Leute.

Das änderte sich, als wir danach zum Abendessen in die Stadt fuhren: die Preise und das Kleidungsniveau stiegen merklich an. In dem bekannten Clubhaus „The Surf Lodge“ herrschte auch schon reges Treiben, das wir allerdings mit einer europäischen Charmeoffensive gekonnt umgingen. Die „Surf Lodge“ ist ein Holzhaus direkt an einem kleinen See. Es führt eine Terrasse hinaus und man hat einen zauberhaften Blick über die Landschaft, nicht nur bei Sonnenuntergang.

Nach viel frischer Seeluft und feinem Essen schliefen wir in den Himmelbetten so gut wie schon lange nicht mehr.

Tag 2: mehr Erholung!

Am nächsten Morgen zogen uns unsere knurrenden Mägen wieder nach Montauk und wir genehmigten uns ein opulentes Frühstück mit Rührei und Schoko-Erdbeer-Pancakes. Bei dem danach notwendigen Verdauungsspaziergang erkundeten wir den Ort und kauften Souvenirs. Nachmittags genossen wir nochmals den Strand in vollen Zügen und hatten zum Abendessen fangfrischen Hummer mit Muscheln und Mais für umgerechnet 20 Euro – die Hamptons müssen also nicht immer teuer sein.

Völlig entspannt und erholt brachte und der Zug wieder nach Manhattan zurück. Die Stadt nahm uns mit ihrem bekannten Geruch und Lärmpegel in Empfang und jede von uns wünschte sich kurz wieder zurück in die beschaulichen und wunderschönen Hamptons – Sylt der USA.