Der Ramen Burger und sein Erfolgszug um die Welt

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New York City hat eine neue kulinarische Attraktion nach dem Cronut gefunden: den Ramen Burger. Statt eines Brötchens gibt es gepresste Ramen Nudeln, die kurz mit Ei angebraten werden. Ob es sich lohnt, dafür eine Warteschlange von bis zu vier Stunden in Kauf zu nehmen, lest ihr hier.

New Yorker stehen gerne an

Egal ob für die beste Pizza oder Eiscreme der Stadt. Für den seit zwei Monaten wortwörtlich in aller Munde befindliche Cronut bilden sich noch immer jeden Morgen lange Schlangen. Er wurde zu dem Sommerhit von Konditor Dominique Ansel und machte ihn weltweit berühmt.

Es scheint, dass ein Geschäft in der Stadt nur dann Erfolg haben kann, wenn sich vor ihm schon früh morgens lange Schlangen, am besten um mehrere Blogs bilden.

Die Menschen die anstehen? Nicht etwa Arbeitslose oder Studenten. Neben vielen Touristen sind besonders die New Yorker bereit, früh morgens das kuschelige Bett zu verlassen, Verspätungen bei der Arbeitsstelle in Kauf zu nehmen, nur um als einer der Ersten (und oft auch Wenigen) ein kulinarisches Highlight genießen zu dürfen.

Und der Ideenreichtum der Köche in New York ist unerschöpflich. Zu einfach ist die Masse zu begeistern und zu schnell ist damit Geld zu machen.

Der neuste Clou: der sogenannte Ramen Burger

Für acht Dollar erhält man dafür einen Burger, den kein Brötchen, sondern gepresste und angebratene Ramen Nudel ummanteln. Dazu etwas Rucola und eine Teriyaki-Soße et voilà! Schon stellen sich die hippen Leute schon um acht Uhr morgens in Williamsburg an, damit sie um 11 Uhr einen frischen Burger in der Hand halten können.

Der Geschmack

Der Geschmack des Burgers ist überraschend gut. Das Fleisch hat eine sehr gute Qualität und ist saftig. Die Nudeln erinnern beim Reinbeißen an die chinesischen Instant-Suppen. Was den Burger speziell macht, ist seine würzige, süß-saure Soße.

Dennoch: ein herkömmlicher Burger im konventionellen Brötchen schmeckt dennoch besser, als diese Nudeln.

Prognose

Keine weltweiten Hypeaussichten ähnlich dem Cronut. Besonders, da in wenigen Tagen endlich das mediale Sommerloch gestopft sein sollte und wieder Platz für gehaltvolle Geschichten in Funk, Print und Fernsehen ist.