Viva Espana – Barcelona, die erste!

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Während sich in Deutschland alle fleißig auf den Semesterstart vorbereiten, gibt es hier in Frankreich bereits wieder die ersten Ferien – schließlich läuft die Uni hier schon wieder seit Anfang Januar. Die freie Woche Anfang März wurde daher mit einem Trip über die Grenze, ins schöne Katalonien (genauer gesagt Barcelona), gefeiert.

Da Barcelona ja einiges zu bieten hat, haben wir beschlossen, direkt fünf Tage zu bleiben und natürlich die Zeit sightseeing- und feiertechnisch entsprechend zu nutzen. Von Montpellier aus lässt sich Barcelona ganz einfach und relativ preisgünstig in drei bis vier Stunden mit Bus oder Bahn erreichen. Dort angekommen erinnerte ich mich vage daran, einmal in der Schule (sogar ganze drei Jahre) Spanisch gelernt zu haben. Aber was nützt einem das, wenn das Französisch, das man normalerweise um sich hat, sämtliches Aktiv-Vokabular verdrängt hat, und außerdem in Barcelona sowieso penetrant catalan gesprochen wird, die katalanische Sprache? Mit meinen Spanischkenntnissen konnte ich vor Ort also nicht wirklich glänzen, aber man kommt ja auch mit Englisch voran, das Gott sei Dank trotz des französischen Overloads noch vorhanden ist :-)

Barcelona ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens, liegt direkt am Meer und vereint so Strand-, Kultur-, Party- und Shoppingurlaub. Wir konnten auf jeden Fall nachvollziehen, warum diese Stadt ein so beliebtes Urlaubsziel darstellt. Neben der Sagrada Familia, die – denke ich – jeder kennt, der schon einmal von Barcelona gehört hat, gibt es dort zahlreiche Museen (die wir aber bis auf das Picasso-Museum dann doch aufgrund der zahlreichen Alternativangebote verschmäht haben), die Touristen- und Einkaufsmeile La Rambla, die in der Placa de Catalunya mündet, die „magischen Springbrunnen“ an der Placa de Espanya am Fuß des Montjuic, der Park Guell, der wie viele andere Sehenswürdigkeiten von Antoni Gaudi erschaffen wurde, sowie das Barri Gotic und weitere Stadtviertel, die alle ihre Besonderheiten zu bieten haben.

Das alles hier zu beschreiben, würde dann doch zu viel Platz und Zeit in Anspruch nehmen. Lassen wir also Bilder sprechen. Und da die Sportfans nicht zu kurz kommen sollten gibt’s das nächste Mal noch einen Beitrag zum Camp Nou, dem Stadion des FC Barcelona. Hasta la vista!