Oster-Wochenende in Inverness, Loch Ness und auf der Isle of Skye

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Jetzt habt ihr länger nichts von mir gehört. Die letzten zwei Wochen waren ziemlich vollgepackt mit Hausarbeiten, Präsentationen und Projekten. An der UWS sind die Abgaben nicht zum Semesterende, sondern mittendrin. Eigentlich gar nicht so schlecht, denn so bleibt mehr Zeit für die Vorbereitung der Klausuren Ende Mai.

Ein Osterwochenende in den Highlands und auf der Isle of Skye

Trotzdem habe ich mir eine Pause gegönnt und bin über das Oster-Wochenende mal wieder in den Highlands und auf der Isle of Skye gewesen. Diesmal haben wir uns ein Auto beim günstigsten Anbieter „Arnold Clark“ gemietet. Die Busfahrten sind zwar günstiger und auch ein bisschen stressfreier (Links-Verkehr), allerdings ist man mit dem Auto wesentlich flexibler. Man kann halten, wo man möchte und ist nicht an ungünstige Abfahrtszeiten gebunden. Wir haben für vier Tage ca. 200 Pfund (ca. 250 EUR) bezahlt, inklusive Miete und Benzin. Wenn man den Betrag durch 4 Personen teilt, ist es gar nicht so teuer. Wir sind zunächst von Glasgow nach Inverness gefahren. Inverness ist mit 50.000 Einwohnern die größte Stadt der Highlands und die nördlichste „City“ im Vereinigten Königreich. Inverness hat eine sehr kleine, aber sehr schöne Innenstadt. Wir haben in dem gemütlichen Hostel „Hillview“ übernachtet. Geräumige Zimmer mit Blick auf die Highlands und auf den River Ness. In 10 Minuten konnten wir vom Hostel entlang des Rivers zur Innenstadt gelangen, wo wir den Abend in einem gemütlichen schottischen Pub haben ausklingen lassen. Von Inverness ging es dann weiter zum berüchtigten Loch Ness. Eine kurze Fahrt, denn Inverness liegt bereits am nördlichen Ende des Loch Ness. Natürlich haben wir unser Glück versucht, bei einer gemütlichen Bootstour den berühmtesten Bewohner von Loch Ness, Nessie, zu finden – vergeblich. Trotzdem hat sich die Ness Bootstour gelohnt. Man überquert einmal den gesamten See mit einem Stop am Urquhart Castle, einer alten historischen Burgruine.

Highlight des Trips

Vom Loch Ness ging es weiter zur Isle of Skye. Absolutes Highlight des Reise! Die größte Insel der inneren Hebriden ist unglaublich vielfältig.
In zwei Tagen sind wir mit unserem kleinen Auto die gesamte Insel abgefahren und haben die traumhafte Landschaft in vollen Zügen genossen. Kleine Buchten, Strände, Meer, sanfte Hügel, bizarre Gebirgsketten. Wo es nur ging, haben wir einen Stop eingelegt:

1) Old Man of Storr – riesiger Felsen. Die Wanderung nach oben hat sich gelohnt, denn von dort hat man einen grandiosen Blick über die Landschaft und auf das Meer
2) Coral Beach – weisser Sandstrand in hügeliger Landschaft
3) Dunnegan Castle – das älteste durchgängig bewohnte Schloss Schottlands
4) Neist Point – Leuchtturm am westlichen Ende der Isle of Skye. Auch hier hat sich die kurze Wanderung zum Leuchtturm gelohnt, denn man bekommt einen tollen Ausblick auf die Küste der Isle of Skye.

Die Nächte haben wir in Broadfort im „Broadfort Backpackers“ übernachtet. Das Hostel ist ein wenig alternativ und die Zimmer „etwas in die Jahre“ gekommen, mir hat es aber trotzdem sehr gut gefallen. Wir haben hier viele internationale, junge Leute getroffen und wurden von der Herbergsmutter zu einer kleinen BBQ-Party im Garten des Hostels eingeladen. Ganz unkompliziert – ein paar Steaks, ein paar Bierchen und dazu ein gemütliches Feuer.

In meinem nächsten Blogeintrag stelle ich euch in einem kurzen Video ein paar Erasmus-Studenten vor. Sie erzählen von ihren Erfahrungen an der UWS und ihrem Leben im Studentenwohnheim.

Cheers!

Eure Katharina