Jedes Mal findet die MediaNight an der Hochschule der Medien am Semesterende statt. Auch zum zweitem Mal im diesem Jahr haben Studenten ihre Projekte in die Öffentlichkeit präsentiert. Am Donnerstag 29 Juni stellten die Studenten bei der MediaNight rund 100 Projekte aus der Sommersemester vor. Es wurden kreative Filme, Computeranimationen und Games, Print- und Tonproduktionen bis hin alltagstauglichen Informatikanwendungen gezeigt. Auch die Masterstudenten waren an vielen Projekten beteiligt.

 

Kurzfilme, spannende Diskussionen und Lachen

Schon kurz vor der offiziellen Eröffnung um 18 Uhr konnte man merken, dass die HdM mit Interessenten gefüllt ist, sie alle wollten in die spannende Atmosphäre des Abends eintauchen. Im Takt von einer Stunde sind die Vorführungen im HdM-eigenen Kino „Hardcut“ und im Audimax erfolgt. Um ein Teil von diesem Erlebnis sein zu können, musste man sich für eine kostenlose Karte in der langen Warteschlange in Geduld üben, aber es hat sich gelohnt!

Während der Vorführungen wurden spannende Computeranimationen „Workout“, „Button“, „Diffluence“ usw. aus den Studiengängen Audiovisuelle Medien gezeigt. Die absoluten Highlights waren die Kurzfilme aus der Studioproduktion „Schatten“ und „The Girl Beyond-Flucht aus der Realität“. Der erste Kurzfilm erzählt von Schuld des Notrufleitstellenmitarbeiters Erik, durch dessen Fehler ein Kind gestorben ist. Im zweitem Film geht es um eine junge Frau, die ihr Geld mit Prostitution verdient und sich damit sehr unglücklich fühlt. Ein Mittel, um diese Situation zu überwinden ist die Flucht in eine Gedankenwelt voller schöner Erinnerungen an ihre Großmutter.

„Button“ auf der HdM-Leinwand.

Auch junge Unternehmer haben im Rahmen der Veranstaltung „Elevator Pitches“ zahlreiche Präsentationen zu den Apps-Projekten gehalten, die nicht nur die WG-Suche erleichtern, sondern auch anbieten „Escape“ zu erleben. Es gab nur drei Minuten Zeit, um die Jury zu überzeugen und eine Minute, um die Fragen zu beantworten.

Wie immer spielte bei der MediaNight das Improtheater „Kanonenfutter“ in zwei Aufführungen spitze. Spaß mit Interaktion, die beste Stimmung, viel Lachen und Singen-alles haben die lustigen Szenen beinhaltet.

Spannende Projekte

Es war natürlich nicht möglich in so kurzer Zeit alle Projekte im Detail kennenzulernen, aber die spannendsten sind hier meiner Meinung nach vorgestellt.

Mercedes-Benz-Museum-das Spiel

Die Master- und Bachelorstudenten haben ein Game in der Kooperation mit dem „Mercedes-Benz Museum“ und „Internationalem Trickfilm-Festival Stuttgart“ entwickelt. Das Spiel bietet einer jungen Zielgruppe ein interaktives Museumserlebnis und ermöglicht die Sicht auf die Ausstellung mit den Augen von automobilen Pionieren. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2018 im Mercedes-Benz-Museum eingesetzt.

Die Vertreter des Projekts „Mercedes-Benz-Museum-das Spiel“.

What the Cluck

Ein Multiplayer Videospiel „What the Cluck“, das Master und Bachelorstudenten zusammen entwickelt haben, ist bei Besuchern sehr gut angekommen. Im Spiel wird versucht gegnerische Bauerhöfe mit Hühnern zu erobern.

Studenten bei dem Spiel „What the Cluck“.

Die Spielstationen waren bei Besuchern beliebt.

Das Studentenfernsehen der HdM „STUFE.TV“ hat die brandheiße Themen in ihren Sendungen „FAKE“@Pro7“, „Broadcast Show“, „Burger Edition“ usw. berichtet.

Masterstudentinnen laden zur Vorschau der Sendung ein.

VRun

Ein neues virtuelles Erlebnis haben den Nutzer Studenten aus der Studiengang Medieninformatik und Mobile Medien angeboten. „VRun“ kombiniert die Nutzung von VR und Fitnessbereich. Mit einer Virtual Reality Brille wird der Lauf simuliert. Ziel dieses Projektes ist das monotone Laufen auf dem Laufband mit ansprechenden, teils auch exotischen visuellen Erfahrungen anzureichern. Die Sicherheit der Anwender genießt dabei höchste Priorität. Der Benutzer wird mittels seitlicher Gurte auf dem Laufband zentriert, um Abweichungen von Optimalbereich zu verhindern. Ein Sturz auf das Laufband oder den Boden ist ausgeschlossen.

Das Team der Projektentwickler „VRun“.

Foto Booth „Cappine“

Die Idee „Cappine“ zu bauen, kam von den Bachelorstudenten aus dem Studiengang Medieninformatik und Mobile Medien. Die „Cappine“ ist aus der Telefonzelle entstanden: sie wurde foliert und mit einem HdM Logo, sowie Lichterketten versehen. Innenbereich ist mit einer Kamera ausgestattet, die Bilder macht und direkt auf Facebook veröffentlicht. Viele Studenten haben tolle Fotos von sich machen lassen. Auf der Facebook-Seite könnt Ihr mehr zu sehen.

Die Entwickler vom Projekt “Cappie”.

MediaNight-OpenAir-Bühne.

Die talentierten Studenten aus verschiedenen Bands haben auf der MediaNight-OpenAir-Bühne für tolle Laune gesorgt. Im Anschluss brachte die HdM Big Band MAJAM das Publikum mit der tollen Jazz-Musik zum Tanzen. Mit dieser positiven Note wurde der Abschluss der Veranstaltung eingeläutet. MediaNigt ist in diesem Jahr gelungen, die Studenten haben immer wieder bewiesen, wie kreativ und begabt sie sind. Es lässt sich nur schwer erraten, was im nächstem Semester präsentiert wird, aber es wird bestimmt spannend. Bis zum nächsten Mal!

Fotos: Olga Kapustjansky