Fair Handeln – Alles Öko oder was?! Gestern waren wir für euch auf der Frühjahrsmesse „Fair handeln“ unterwegs. Sie startete gestern am 05.04 und ihr habt noch bis zum Sonntag, 08. April Zeit sie zu besuchen. Die Messe findet ihr in Halle 7. Bereits seit 2005 initiierte die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) die bundesweite erste Fair Handelsmesse in Stuttgart – soweit die Fakten.

Aber was erwartet euch auf dieser Messe? Über fairen Handel, nachhaltigen Tourismus oder Future Fashion – dies sind Themen mit denen ihr euch dort auseinander setzen könnt. Für jeden Lebensbereich könnt ihr euch Inspirationen und Infos auf dieser Messe holen.

Nachhaltigkeit wird zu einem immer bedeutenderen und größeren Thema in der Gesellschaft

„Da es in diesem Umfeld ständig neue Entwicklungen, Ideen und Produkte gibt, wächst der Informationsbedarf.“ (Frühjahrsmesse).

Wir werden immer mehr mit diesen Themen konfrontiert und dabei fällt es einem schwer den Überblick zu behalten. Die Messe hilft sich zu orientieren und neue Ideen zu jeder Möglichkeit in den verschiedenen Lebensbereichen zu erhalten.

Dabei sieht man auch, dass fair nicht immer gleich nach Öko aussehen muss. So gibt zum Beispiel das Modelabel [eyd], dass Frauen, die aus Menschenhandel befreit wurden, die Möglichkeit auf einen Neuanfang gibt und dabei gleichzeitig richtig schöne Kleidung produziert.

Auch das Label “Gogo Olive” stellt handgemachte und individuelle Kuscheltiere in Simbabwe her, um dort die Frauen zu unterstützen und ihnen Arbeit zu geben.

 

Nachhaltigkeit kann auch anders aussehen

Es geht nicht nur um Nachhaltigkeit im Alltag, sondern auch um die
Nachhaltigkeit im Finanzwesen oder um zukunftsorientierte Unternehmensführung.

„Die SEZ will die baden-württembergische Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln sensibilisieren und aufzeigen, wie jede und jeder etwas für eine gerechtere Welt tun kann“ (SEZ)

Was können wir konkret tun, nicht nur um die Umwelt zu schützen, sondern auch anderen Menschen zu helfen? Unser Fazit zu dieser Messe ist, dass man viele neue Eindrücke gewinnt, wo und was man eigentlich tun kann, um nachhaltig zu leben. Dass nicht alles “öko” ist, sondern dass Nachhaltigkeit auch bedeutet, die Menschen zu unterstützen. Indem man darauf achtet, wo kommen die Materialien her und unter welchen Bedingungen wurden die Produkte hergestellt.